|
|
 |
Startseite Fachbereiche Dialog Interview
|
 |
 |
 |
 |
 |
Interview mit der "Zuweiserin des Jahres" |
In der Fachstelle DIALOG in Mainz hat es eine lange Tradition, immer genau hinzuschauen, woher wir unsere Fälle bekommen. In unseren Jahresberichten haben wir dazu kontinuierlich Statistiken veröffentlicht und immer wieder ergaben unsere Auswertungen, dass wir die meisten Aufträge von der Staatsanwaltschaft Mainz bekommen. Im Jahr 2007 haben wir beschlossen, dass wir mehr über die Beweggründe der Dezernenten zur Anregung eines Täter-Opfer-Ausgleichs erfahren wollen. Wir wollen auch die Arbeit der besonders engagierten Dezernenten würdigen. Aus diesen Gründen haben wir beschlossen, „die Zuweiserin“ oder „den Zuweiser“ des Jahres zu wählen. Der Indikator dafür sollte die Anzahl der zum TOA zugewiesenen Fälle sein. In diesem Jahr haben wir deswegen ein Interview mit Frau Amtsanwältin Scholl geführt. |
|
Hier ein Auszug aus dem Interview:
„Frau Scholl, Sie haben im Jahr 2009 in den 57 Fällen TOA angeregt. Das sind die meisten Fälle im Bereich des allgemeinen Strafrechtes. Was bedeutet es für Sie, Zuweiserin des Jahres geworden zu sein? Hatten Sie damit gerechnet? " |
 |
|
|
"Zwar schickt uns Herr Puderbach regelmäßig die Zahlen per Email, aber dass ich im letzten Jahr die meisten Fälle zugewiesen habe, war mir nicht bewusst. Eigentlich überlege ich mir zuerst, ob ein TOA in der Sache sinnvoll ist. In der allgemeinen Abteilung, in der ich bin, eignen sich die Fälle für den TOA eher als in anderen Abteilungen, wie zum Beispiel in der Betäubungsmittel- oder Verkehrssachenabteilung. Aufgrund des Ergebnisses beim TOA entscheide ich dann über den weiteren Verlauf eines Verfahrens, ob gegebenenfalls eine Einstellung stattfindet. Der TOA unterstützt mich in meiner Entscheidung und deshalb befürwortete ich dieses Verfahren.“
Den ganzen Text des Interviews finden Sie hier [61 KB]
. |
nach oben Druckbare Version
|
|