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Familien-Gruppen-Konferenz im Auftrag des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Mainz

Im Juni 2012 wurde durch den Fachbereich die erste Familien-Gruppen-Konferenz, vorbereitet durch einen der 11 Bürgerkoordinatoren, durchgeführt und mit einem für die Familie zufriedenstellenden Plan abgeschlossen. Seit dem wurden weitere 7 Konferenzen im Auftrag des Allgemeinen Sozialdienstes und der Jugendgerichtshilfe des Jugendamtes der Stadt Mainz erfolgreich durchgeführt. Näheres zu den abgeschlossenen Fällen und zum Ergebnis finden Sie im Download unter FGK-Newsletter 2013 [249 KB] .

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Angebot zur Implementierung von Familien-Gruppen-Konferenz (FGK) / Familienrat mit Bürgerkoordinatoren und deren Ausbildung durch die Opfer- und Täterhilfe e.V. Mainz (OuTH e.V.)

Die Opfer- und Täterhilfe e.V. Mainz bietet Jugendämtern und freien Trägern der Jugendhilfe an, das in Mainz erprobte Konzept auf die Bedingungen vor Ort zu übertragen und die Auswahl, Schulung und Begleitung der Koordinatoren zu gewährleisten. Dieses Angebot ist räumlich unbegrenzt in Deutschland durchführbar. Mittelfristig ist es das Ziel, die FGK vor Ort in eigener Regie ohne Beteiligung der OuTH e.V. fortzuführen. Der Aufbau vergleichbarer und handlungsfähiger Strukturen vollzieht sich in 5 Schritten, die auf Nachfrage detaillierter beschrieben werden und auch als einzelne Module angefragt werden können.

Module:
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Koordinatorensuche
- Koordinatorenausbildung
- Schulung der Mitarbeiter des Trägers
- Praktische Ausbildung der KoordinatorenEvaluation und Berichtswesen

Der Zeitraum für die Implementierung des Konzeptes für Jugendämter oder freie Träger vor Ort umfasst ca. 9 – 12 Monate. Voraussetzung ist ein fester Ansprechpartner vor Ort, der sowohl für Mitarbeiter und nach Implementierung auch für die Fallannahme und Betreuung der Koordinatorengruppe verantwortlich ist. Sollten Sie an einem ausführlichen Konzept oder einem schriftlichen Angebot interessiert sein setzen Sie bitte unter folgenden Kontaktdaten mit uns in Verbindung:

opfer- und täterHILFE e.V.
Fachstelle für Familien-Gruppen-Konferenz
Andreas Prause
Erthalstraße 2
55118 Mainz
Telefon 06131-28 777 23
fgk@outh.de

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Opfer- und TäterHILFE e.V. startet Modellprojekt „Familien-Gruppen-Konferenz an Schulen“

Nachdem die Opfer- und Täterhilfe e.V. im vergangenen Jahre gemeinsam mit dem Jugendamt der Stadt Mainz die Familien-Gruppen-Konferenz als neues Angebot der Jugendhilfe ins Leben gerufen hat und dies nun nach und nach in die Praxis einführt, konnte zusätzlich ein Modellprojekt „Familien-Gruppen-Konferenz an Schulen“ entwickelt werden. Grundlage war die Erkenntnis, dass Schule und Jugendhilfe sich in weiten Teilen an die gleiche Zielgruppe richten. Schüler sind immer auch Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Bedürfnissen und Interessen, mit unterschiedlichen sozialen Bezügen und konfrontiert mit vielschichtigen Problemen der Lebensbewältigung. Schule ist somit nicht nur Lernort, sondern auch Lebensort. Soziale, familiäre und wirtschaftliche Schwierigkeiten führen bei jungen Menschen oft auch zu Problemen und der Schule. Umgekehrt hat das Scheitern in der Schule meist unmittelbare negative Auswirkungen für das familiäre Umfeld.

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Familien-Gruppen-Konferenz im Übergangsmanagement der Jugendstrafanstalt

Neuestes Projekt des Fachbereichs ist es, Familien-Gruppen-Konferenz zur Entlassungsvorbereitung von inhaftierten Jugendlichen oder Heranwachsenden im Rahmen des Übergangsmanagements oder der Entlassungsvorbereitung anzubieten. Grundlage ist die geltende Überzeugung, dass die ersten Wochen nach der Entlassung aus einer Strafanstalt die entscheidende Phase für eine Legalbewährung sind. Deshalb müssen die Weichen für diesen Zeitraum rechtzeitig gestellt und die anstehenden Entscheidungen sorgfältig vorbereitet werden. Durch die Aktivierung, Einbeziehung und Unterstützung des bisher brach liegenden familiären und sozialen Netzwerkes eines Inhaftierten durch eine Familien-Gruppen-Konferenz können die bisher üblichen Instrumente der sozialen Arbeit im Vollzug sinnvoll ergänzt werden. Darüber hinaus würde es beiden Seiten - dem Inhaftierten und dem sozialen Umfeld - leichter fallen, sich mit dem Zeitpunkt der Entlassung auseinander zu setzen und bereits vor der Entlassung mit einem guten Plan starten zu können. Auch hierbei ist entscheidend, dass dieser Plan nicht von Experten vorgeschlagen, sondern von den Betroffenen selbst erarbeitet wurde. Im Februar 2014 konnte ein erster Fall zur Entlassungsvorbereitung eines Inhaftierten mit Hilfe einer FGK vorbereitet werden.


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