2. Verweildauer (Gesamtdurchschnitt 176 Tage)
Nerobergstraße 4: insgesamt 9 Bewohner, Ø Verweildauer: 185 Tage
Turnerstraße 43: insgesamt 9 Bewohner, Ø Verweildauer: 180 Tage
Suderstraße 54: insgesamt 4 Bewohner, Ø Verweildauer: 164 Tage
3. Altersstruktur der Bewohner (Gesamtdurchschnitt: 28 Jahre) Nerobergstraße 4: Ø 25 Jahre Turnerstraße 43: Ø 27 Jahre Suderstraße 54: Ø 32 Jahre
4. Nationalität 16 Bewohner waren Deutsche (davon 3 mit russischem Hintergrund) 2 Bewohner waren Türken 2 Bewohner waren Marokkaner 1 Bewohner waren Polen 1 Bewohner war Italiener
5. Bewerbungen : Wir erhielten insgesamt 93 Bewerbungsanfragen 16 aus der JVA Rohrbach 8 aus der JVA Frankenthal 5 aus der JVA Zweibrücken je 5 aus der JVA Schifferstadt und der JVA Diez 3 aus der JVA Wiesbaden je 1 aus der JVA Trier, Offenburg, Wittlich, Butzbach und Kaisheim 33 Personen bewarben aus dem Status ohne festen Wohnsitz 7 aus Therapieeinrichtungen, Notunterkunft, Beratungsstellen, andere Einrichtungen 2 waren akut von Wohnungslosigkeit bedroht
Erläuterung der Zahlen
Die Nachfrage nach unseren Wohngruppenplätzen lag deutlich über dem Niveau des letzten Jahres. Trotz dieses Anstiegs blieben die Zahlen der Bewerber, die innerhalb des Bewerbungsverfahrens keine Rückmeldung mehr gaben, nicht zum Vorstellungstermin erschienen bzw. nicht mehr auf die prinzipielle Zusage reagierten, prozentual auf gleichem Niveau. Im Gegensatz zum Vorjahr gab es aber wieder eine Person, die zum Einzug nicht erschien, was die organisatorische Abwicklung für einen Neueinzug sehr erschwert.
Die durchschnittliche Jahresbelegung der Wohngruppenplätze konnte nochmals gegenüber den Vorjahren gesteigert werden. Über die Jahre hinweg betrachtet bleibt die Annahme bestätigt, dass sich die Höhe der Bewerberzahl nicht in der Belegungszahl zwingend widerspiegeln muss. Das Belegungsniveau stieg, wie oben schon erwähnt, gegenüber dem Vorjahr noch einmal leicht an und lag mit einer Auslastung von 90 % auf erfreulich hohem Niveau. Dies begründet sich zum Teil in der längeren Wohndauer, als auch darin, dass es genügend potentielle Bewerber gab.
Die Zahlen im Hinblick auf die berufliche Tätigkeit fallen auch dieses Jahr wieder positiv aus, so waren über die Hälfte der Bewohner durch Arbeit (zwei davon in festen Arbeitsverhältnissen), in einer Tagesstruktur eingebunden. Zwei weitere Bewohner absolvierten sogar eine Ausbildung. Die anderen waren entweder durch Bildungsträger, AGH´s oder Sozialstunden in eine Beschäftigung eingebunden. Erfreulich war auch, dass fast die Hälfte der Bewohner, die auszogen, eine eigene Wohnung fanden. Hoch war diesmal die Zahl der Bewohner, die die Wohngruppe wegen Verstoßes gegen den Wohngruppenvertrag die Wohngruppe verlassen mussten. Demgegenüber gab es zwei Bewohner, die für die persönliche Stabilisierung und Entwicklung zwei Jahre Betreuung benötigten, um eine eigenständige Lebensführung aufzunehmen.
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