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TAE - „Contra Häusliche Gewalt!“ - Servicestelle für Täterarbeit RLP
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Allgemeines
Im Jahr 2004 startete das Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz und die opfer- und täterHILFE rheinhessen e.v. in Mainz ein Pilotprojekt zur Täterarbeit bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen (GesB). Das Ministerium folgte damit der Empfehlung des „Rheinland-pfälzischen Interventionsprojekts gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ (RIGG). Nach erfolgreicher Projektphase in Mainz erfolgte 2007 eine Ausweitung der Täterarbeit auf das gesamte Landesgebiet in Anlehnung an die acht Landgerichtsbezirke. Sechs weitere freie Träger haben den Zuschlag bekommen in den jeweiligen Landgerichtsbezirken eine Täterarbeitseinrichtung (TAE) zu etablieren.
Seitdem existieren acht Täterarbeitseinrichtungen, die in Bad Kreuznach (KH), Kaiserslautern (KL), Koblenz (KO), Landau (LD), Ludwigshafen (LU), Mainz (MZ), Pirmasens (PI) und Trier (TR) ansässig sind.
Nach Beginn der landesweiten Ausweitung haben sich die Einrichtungen auf einen gemeinsamen Namen und ein gemeinsames Logo geeinigt: Zusätzlich wurde eine zentrale Servicestelle (Servicestelle für Täterarbeit RLP) eingerichtet, die u.a. eine koordinierende und unterstützende Funktion für alle acht Beratungsstellen „Contra Häusliche Gewalt!“ innehat.
Mit der Täterarbeit wurde eine wichtige Lücke in der Interventionskette gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen geschlossen. Ziele der Täterarbeit sind u.a. die Verbesserung des Opferschutzes, Gewaltprävention sowie das Bewirken einer Verhaltensänderung beim Täter. |
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Contra Häusliche Gewalt - Beratungsstelle Mainz
Allgemeines
Im Berichtzeitraum vom 01.01.2009 - 31.12.2009 wurde die Arbeit in der TAE Mainz und den Außenstellen Worms, Bingen und Alzey gleich bleibend erfolgreich fortgesetzt. Das Fallaufkommen stagnierte in diesem Jahr, was auf eine reduzierte Zuweisung der Staatsanwaltschaften und Gerichte zurückzuführen sein mag. Die TAE Mainz steht in engem Kontakt zu den Jugendämtern, die das Beratungsangebot sowie das Gruppentraining für gewaltbereite Väter und/oder Mütter zunehmend nutzen. Dass das soziale Netzwerk funktioniert, zeigt auch die erstaunlich gestiegene Zahl an Selbstmeldern, die sich auf Empfehlung der Erziehungsberatungsstellen oder über das Internet bei der TAE melden. |
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Contra Häusliche Gewalt - Beratungsstelle Bad Kreuznach
Allgemeines
Die Beratungsstelle ist zuständig für den gesamten Landgerichtsbezirk Bad Kreuznach. Die Arbeit richtet sich speziell an Personen, die im Bereich „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“ (GesB) auffällig geworden sind. Ziel der Arbeit ist die Durchführung von Trainingsprogrammen, die den Klienten dazu verhelfen sollen, zukünftig ein gewaltfreies Leben in Ehe, Familie und Partnerschaft zu führen.
Nach einem guten Jahr 2008 konnte die Tätigkeit der Beratungsstelle weiter ausgebaut werden. Kontakte zu den bestehenden Kooperationspartnern wurden intensiviert und neue geschlossen. Besonders die Fallzuweisungen durch die Staatsanwaltschaft wurden deutlich erhöht. Die regelmäßige Teilnahme an den Regionalen Runden Tischen der Kreisverwaltungen Bad Kreuznach sowie Rhein-Hunsrück war, wie schon im Vorjahr, fester Bestandteil der Arbeit.
Absprachen und Formen der Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern wurden getroffen und so die Vernetzung mit diesen, wie z.B. den Opferunterstützungs- einrichtungen, Jugendämtern, der Polizei, des TOA, IB, der Bewährungshilfe, Gerichtshilfe etc. gestärkt; kurze Wege der Kommunikation wurden entwickelt und regelmäßig in Anspruch genommen.
Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern gestaltete sich gut, sodass Ende des Jahres 2009 37 Falleingänge verzeichnet wurden; die Beratungstätigkeit konnte im Vergleich zum Vorjahr (22 Falleingänge) deutlich ausgebaut werden.
Die aktuelle Stellenbesetzung von 50 % erlaubte es dabei leider nicht, alle in Frage kommenden Kooperationspartner zu kontaktieren und an weiteren kooperativen Netzwerken teilzunehmen. |
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