Satzung der Opfer- und Täterhilfe e.V. 28.05.2014

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen: Opfer- und Täterhilfe e.V
(2) Sitz des Vereins ist Mainz.
(3) Der Verein ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV).


§ 2 Zweck
(1) Der Verein verfolgt den Zweck, die Arbeit der in den Bezirken der Landgerichte
Mainz und Bad Kreuznach tätigen hauptamtlichen Bewährungs- und
GerichtshelferInnen zu fördern und straffällig gewordene Jugendliche,
Heranwachsende und Erwachsene bei der Resozialisierung zu unterstützen.
(2) Weiterhin verfolgt der Verein den Zweck, Projekte und Maßnahmen im Bereich
der Opfer- und Straffälligenhilfe in eigenem Namen durchzuführen (z.B. Täter-
Opfer-Ausgleich, gemeinnützige Arbeit, Antiaggressionstraining usw.) sowie
derartige Projekte und Maßnahmen zu initiieren bzw. bestehende Projekte und
Maßnahmen anderer Träger zu fördern.
(3) Darüber hinaus soll im Rahmen von Öffentlichkeitsarbeit für das Anliegen der
Opfer- und Straffälligenhilfe geworben werden.


§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige
Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
(2) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet
werden. Der Vorstand kann für die Tätigkeit seiner Mitglieder eine pauschale
Aufwandsentschädigung bis zu 500 € pro Jahr gewähren, soweit diese
Aufwandsentschädigung den tatsächlich entstandenen Aufwand offensichtlich nicht
übersteigt. Im übrigen darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der
Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen
begünstigt werden.


§ 4 Geschäftsjahr
(1) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.


§ 5 Mitgliedschaft
(1) Mitglieder des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden,
sofern sie einen schriftlichen Aufnahmeantrag stellen. Der Vorstand entscheidet
über das Aufnahmegesuch.
(2) Über die Festsetzung und die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet die
Mitgliederversammlung
(3) Förder-Mitgliedschaft:
O:\Überblick über alle Ordner\Verein\Satzung - GF Ordnung - Register - Freistellungsbescheid\Satzung 2 28.05.2014.doc
Einzelpersonen haben die Möglichkeit, als Fördermitglieder dem Verein
beizutreten. Sie haben gleiches Stimmrecht wie die aktiven Mitglieder. Der
Jahresmindestbeitrag wird auf 60,--Euro festgelegt und kann von der
Mitgliederversammlung jeweils neu bestimmt werden.
(4) Die Mitgliedschaft endet:
a) durch den Tod des Mitglieds,
b) durch den Austritt, der durch schriftliche Erklärung an den Vereinsvorstand
erfolgt,
c) durch Ausschluß bei Vorliegen eines wichtigen Grundes.


§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind:
1. Die Mitgliederversammlung
2. Der Vorstand
3. Der Beirat


§ 7 Mitgliederversammlung
(1) In jedem Geschäftsjahr ist eine ordentliche Mitgliederversammlung abzuhalten.
(2) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden des
Vorstandes, der auch in der Mitgliederversammlung den Vorsitz führt. Die
Einberufung muß durch eine schriftliche Einladung an jedes Mitglied erfolgen; eine
Frist von mindestens zwei Wochen bis zum Tage der Mitgliederversammlung muß
eingehalten werden.
(3) Der Mitgliederversammlung sind die Jahresberichte schriftlich vorzulegen. Sie
bestellt zwei KassenprüferInnen, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Die
KassenprüferInnen prüfen die Buchführung einschließlich Jahresabschluß und
berichten in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis.
(4) Aufgaben der Mitgliederversammlung sind insbesondere:
a) Entgegennahme des Berichts des Vorstandes und der KassenprüferInnen
b) Entlastung des Vorstandes
c) Wahl des Vorstandes
d) Beschlußfassung über Änderungen der Satzung
e) Ausschluß von Mitgliedern
f) Festsetzung eines Mitgliedsbeitrages
d) Auflösung des Vereins
(5) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind abzuhalten, wenn entweder zwei
Mitglieder des Vorstandes oder mindestens 20 v H. der Mitglieder dies schriftlich
beantragen. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit
der abgegebenen Stimmen gefaßt. Beschlüsse, die eine Änderung der Satzung oder
die Auflösung des Vereins zum Inhalt haben, bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der
erschienenen Mitglieder.
(6) Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich niederzulegen und von dem
Vorsitzenden des Vorstandes und einem weiteren Vorstandsmitglied zu
unterzeichnen.

§ 8 Vorstand
(1) Der Vorstand besteht aus der/dem Vorsitzenden/m, den StellvertreterInnen und den
BeisitzerInnen.
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist die/der Vorsitzende/r bzw. die
StellvertreterInnen. Der/die Vorsitzende/r oder einer seiner Stellvertreter vertritt
den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Ab einer Summe von 50.000€ ist bei
Geschäften jeglicher Art, die zweite Unterschrift eines Vorstandsmitglieds
notwendig. Es können max. zwei StellvertreterInnen und max. drei BeisitzerInnen
gewählt werden.
(3) Die Mitglieder des Vorstandes haben gleiches Stimmrecht bei allen
Vorstandsentscheidungen. Beschlüsse fasst der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang
auf zwei Jahre gewählt; er bleibt jedoch so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt
ist.


§ 9 GeschäftsführerIn
(1) Der Vorstand bestimmt aus seinen Reihen einen ehrenamtlichen Geschäftsführer.
(2) Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass ein besoldeter
GeschäftsführerIn eingestellt werden soll.
(3) Der Vorstand kann zur Führung der Geschäfte einen besoldeten GeschäftsführerIn
bestellen. Dieser ist hauptamtlich tätig und dem Vostand verantwortlich. Er führt
die Beschlüsse des Vorstandes durch und unterliegt der Weisung und Aufsicht des
Vorstandes. Die Abberufung eines besoldeten Geschäftsführers erfolgt durch den
Vorstand.
(4) Der besoldete GeschäftsführerIn ist als besonderer Vertreter des Vereins nach §30
BGB zur Wahrnehmung der wirtschaftlichen, verwaltungsmäßigen und personellen
Angelegenheiten bevollmächtigt, in diesem Rahmen ist er allein
vertretungsberechtigt. Das Nähere regelt der Vorstand durch eine
Geschäftsordnung.


§ 10 Beirat
(1) Der Beirat setzt sich aus den hauptamtlichen Bewährungshelfer-/
GerichtshelferInnen und den MitarbeiterInnen des Vereins zusammen.
(2) Die Mitglieder des Beirates führen in regelmäßigen Sitzungen einen fachlichen
Austausch. Sie unterstützen und fördern die Entwicklung des Vereins.
(3) Jedes Mitglied des Vereins kann an Beiratsitzungen teilnehmen.


§ 11 Anfall des Vereinsvermögens
Im Fall der Auflösung des Vereins und beim Wegfall seiner steuerbegünstigten
Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Paritätischen Wohlfahrtsverband Mainz
zur Weitergabe an Organisationen der Straffälligenhilfe, die es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden haben


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